VORDERASIATISCHE KUNST

Das Interesse an vorderasiatischer Kunst, beziehungsweise die Vorderasiatische Archäologie entstand vor allem ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, zunächst als Schatzsucherei im Auftrag der großen europäischen Museen.

Gemeinhin wird Mesopotamien (vor allem Irak und Teile Syriens) als das Kernarbeitsgebiet des Faches angesehen, auch zählt, spätestens seit den um die Jahrhundertwende begonnenen Grabungen in Troja und besonders auch in Hattuša, Anatolien, das die Hochkultur der Hethiter hervorgebracht hatte, zum Interessensgebiet. Unbestritten ist auch die Zugehörigkeit der östlichen Mittelmeerküste und Jordaniens sowie des Iran zum Fach.

Das von allen Fachvertretern anerkannte (minimale) Forschungsgebiet reicht demnach von Schwarzem Meer, Kaukasus und Kaspischem Meer im Norden bis an den Nordrand der Syrisch-Arabischen Wüste im Süden sowie von den Ostküsten der Ägäis und des Mittelmeeres im Westen bis an den Ostrand des iranischen Hochlandes.

Forschungsmethodisch steht die vorderasiatische Kunst der Ur- und Frühgeschichte nahe und behandelt einen Zeitraum von grob 10.000 Jahren, der spätestens mit der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert endet.

AKTUELLE OBJEKTE

VERMITTELTE OBJEKTE

Modell einer Bäckerei
Syro-Hethitisch (2500-2300 v. Chr.)

Weibliche Statuette
Levante, frühe mittlere Bronzezeit (1900-1750 v. Chr.)

Zwei Neolithische Fruchtbarkeitsidole
5000-4500 v. Chr.

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