MONUMENTALER WENDELRING

Urnenfeldkultur (11./10. Jhdt. v. Chr.)

Monumentaler, massiv gedrehter Wendelring aus Bronze. Dieser Typ unterscheidet sich vom in der Spätbronzezeit geläufigen Ösenhalsring durch seine Massigkeit und ausgeprägte, kantige Windungen, die in der Mitte wenden und die Richtung ändern. Das vorliegende Exemplar, welches als das größte bisher bekannte Beispiel dieser Sondergruppe gilt, ist aus einem scharfkantigen Stab von viereckigem Querschnitt technisch perfekt hergestellt. Beide Enden sind flachgeschlagen und sorgfältig zu Ösen eingerollt. 

Als möglicher Prototyp für die in der Hallstattzeit gebräuchlichen Wendelringe taucht derartig überdimensionierter Halsschmuck erst in der Späturnenfelderzeit auf. Manche Experten geben sich auf Grund der überdimensionalen Größe mit dem Terminus Halsring nicht ganz zufrieden. Sollten sie trotzdem diese Aufgabe erfüllt haben, so werden diese als eine symbolische oder dekorative Schmuckgattung betrachtet, die nur bei bestimmten Gelegenheiten von den Eliten der Gesellschaft am Obergewand getragen wurde. Das vorliegende Exemplar entspricht dem Halsring im Nationalmuseum in Bratislava.

PREIS 
verkauft

DURCHMESSER: 35 cm
STÄRKE: 1,2 cm

ZUSTAND
intakt

PROVENIENZ
Privatsammlung USA

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