GROSSER HOHLWULST
VOM TYP STOLPE

Hallstattzeit (750-550 v. Chr.)

Großer, gegossener Hohlwulst, dessen Enden durch drei plastische Rippen verziert sind. Dieses Objekt kann als sogenannte „Sonderform der Form A“ nach Sigrid Schacht eingeordnet werden.  Hier handelt es sich, um eine gerade in Ostpommern sehr verbreitete, im Wachsausschmelzverfahren hergestellte, Variante. Beim Wachsausschmelzverfahren wird der Gegenstand zuerst in Wachs vorgeformt. mit Gußkanälen versehen, ummantelt und dann ausgegossen. Man nennt dieses Verfahren auch Guß in der verlorenen Form. Der Hohlwulst ist im Allgemeinen eine Erscheinung der Bronze- und Eisenzeit. Er wird in Depots zwischen Dänemark, Polen und Thüringen gefunden. 

Die Entwicklung dieser wurstartigen vorzeitlichen Armringe aus Bronze, die eine hohe technische Fertigkeit des Gießens und Treibens voraussetzen, ist bislang ungeklärt. Ihre Gussformen finden sich im gesamten Verbreitungsgebiet. Die Ringe haben einen ovalen, runden oder D-förmigen, in Einzelfällen auch dreieckigen Querschnitt. Im Allgemeinen liegt ihr Durchmesser etwa bei 15 cm. Einer der ältesten Funde stammt von 1856 aus Schlöben in Thüringen. Das vorliegende Exemplar dürfte der pommerellischen Gesichtsurnenkultur zugerechnet werden.  Diese Kultur, die auf Grund Ihrer mit Gesichtern gestalteten Urnen so genannt wird, siedelte während in der frühen Eisenzeit im Gebiet Pommerns.

PREIS 
verkauft

DURCHMESSER: 23 cm
HÖHE: 7 cm

ZUSTAND
komplett intakt

PROVENIENZ
Privatsammlung Österreich

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