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ARCHAISCHES KOPFANTEFIX

(entwickelter Typ III nach Andrén), Typ A7 nach P.J. Riis
Caere, südetruskisch 525-500 v. Chr.
Fundort: Cerveteri, möglicherweise Hera Tempel in Vigna Parrocchiale

Ton. Im Model geformt. Gut erhaltenes, spätarchaisches Antefix in Form eines ovalen Frauenkopfes mit großen, weit geöffneten, mandelförmigen Augen und schwarzer Pupille, vollen, roten Lippen, gewelltem schwarzem Haar, Schildohrringen sowie einer stilisierten roten Kette um den Hals. Überhalb des Haares reichverzierte Stephane. Das hellhäutige Gesicht ist länglich und verjüngt sich zum ausgeprägten Kinn. Das Haar scheint lockig , in der Mitte geteilt und fällt hinter den Ohren in ägyptisierenden Stil auf die Schultern. An den Ohrläppchen trägt sie auf jeder Seite einen runden, an den Rändern und in der Mitte gepunktetem Ohrring. Die Augen sind bemerkenswert groß und die
Augenbrauen elegant geschwungen.
Der Mund ist klein, aber mit großen, vollen Lippen und einem markanten Armorsbogen. Wangen, Kinn und Nase sind fleischig ausgebildet. Der Ton der Terrakotta ist gelblich-rot. Dank der hervorragenden Erhaltung kommt die prächtige Farbigkeit sehr gut zur Geltung. Eine cremig-beigen Grundierung gibt die helle Hautfarbe ab.

Schwarz für die Haare, Augen, Augenbrauen, punktförmige Verzierung der Schildohrringe, Umrisszeichnung und Punktverzierung der Stephane, sowie der Innenzeichnung der Ohren. Rot für den Mund, Schildohrringe, Ohren, stilisierte Kette und Stephanenverzierung. Die Gesichtszüge und die prächtige Farbigkeit deuten hier auf den starken griechisch-ionischen Einfluss hin, der typisch für das weltoffene Caere dieser Zeit ist. Diese Antefix ist als Ganzes aus dem Model gedrückt worden. Die hohle Rückseite zeigt den Ansatz des angefügten, weggebrochenen Deckziegel. Dieses Antefix gehört einem entwickelten spätarchaischen Typ an, der hauptsächlich im Gebiet des heutigen Cerveteri, dem südetruskischen Caere, vorkommt. Es schmückte das Dach eines Tempels oder eines anderen repräsentativen Gebäudes. Die Funddichte von Antefixen dieses Typs beschränkt sich dort dabei auf die Umgebung des Hera Tempels in der Vigna Parrochiale, von dem heute sonst nichts mehr übrig ist.

PREIS 
reserviert

PUBLIZIERT
Catalogue Archéologie, 1988, Paris

PROVENIENZ
Privatbesitz Schweiz vor 1960
Besitz Nina Borowski, Paris 1988
Sammlung Pierre Bergé seit 1989

LITERATUR
Italy of the Etruscans
Il luogo e il tempio di Hera a Cerveteri
An etruscan antefix
Idole, Masken, Menschen Die Sammlung Ebnöther
Three Female Head Antefixes from Etruria
Antefixa Satricana

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